18 Jun

Indigenes Umweltmonitoring in Amazonien: Praktiken, Wissen und globale Verantwortung

Öffnungszeiten / Beginn:

Do.:
16:30 - 19:30 Uhr

18. Juni 2026

Veranstaltungsort:

Museum Fünf Kontinente Maximilianstraße 42 80538 München

Das Amazonasgebiet steht mehr denn je im Fokus globaler Aufmerksamkeit. Extreme Trockenperioden, eine Zunahme von Waldbränden sowie der voranschreitende (illegale) Abbau natürlicher Ressourcen wie Holz, Gas, Öl und Gold haben gravierende Auswirkungen auf die Ökosysteme der Region und die Lebensräume indigener Gemeinschaften.

Vor diesem Hintergrund stärken letztere ihre lokale Monitoring- und Überwachungspraxis, kooperieren mit zivilgesellschaftlichen Initiativen sowie staatlichen Institutionen und setzen neue digitale Technologien ein. Auch Unternehmen im Rohstoffsektor werden zunehmend verpflichtet, ihre Aktivitäten transparent überwachen zu lassen – in Zusammenarbeit mit indigenen Gemeinschaften. In der Interaktion mit externen Akteuren verknüpfen die indigenen Umweltwächterinnen und Umweltwächter lokales mit wissenschaftlich etabliertem Wissen. Die Tagung führt verschiedene Perspektiven zusammen.

Die Tagung ist eine Kooperationsveranstaltung des Forschungsprojekts „Jaguar, Drohne, Mensch: Indigene Wachsamkeit in Amazonien“ (Teilprojekt des Sonderforschungsbereichs Vigilanzkulturen“ (TP A 10, SFB 1369, LMU München), des Instituts für Interkulturelle Kommunikation an der LMU München und des Museums Fünf Kontinente.

Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Spanisch mit Übersetzung statt. Weitere Informationen finde Sie auf der Website des SFB 1369 „Vigilanzkulturen“.

Wonach suchen Sie?